DDCAST Archiv
Folge 1 — 50

Zu den Folgen 51 — 100 Zu den Folgen 101 — 150 Zu den Folgen ab Nr. 151

50 — David Maurer-Laube // So klappt nachhaltige Mobilität
49 — Inga Wellmann // Was ist Creative Bureaucracy?
48 — Lioba Lissner und Claus Herrmann // Plätze für Menschen, Tiere und Pflanzen
47 — Dr. Sandra Hartig // LGBTAIQ++
46 — Dieter Brell // Nachhaltigkeit sichtbar machen
45 — Benedikt Poschinger von Frauenau // Gutes Glas ist gut
44 — Stefan Sagmeister // Hässlichkeit / Schönheit
43 — Stephen Burks // Beauty, Design und Rassismus
42 — Arpad Dobriban // Manifest des Kochens
41 — Liz von Wagenhoff und Teresa Limmer // Should be all about sex
40 — Daniel Martin Feige // Wozu Design-Philosophie?
39 — Lilli Hollein // Die Design Kuratorin
38 — Thomas Ranft // Donnerwetter Design
37 — Elisabeth Mansfeld // Neurourbanismus – Psychologie der Stadt
36 — Thomas Jäger // Design und humanitäre Arbeit
35 — Bartomeu Mari Ribas // Museen müssen parteiisch sein
34 — Malene Saalmann // Idee & Modell & Prototyp
33 — Jürgen Engel // Räume beeinflussen unsere Körper
32 — Mike Meiré // Befreit euch von dem was ihr geschaffen habt
31 — Stephanie Hobmeier // We don’t need (this) education
30 — Konstantin Grcic // Mir fällt nichts leicht
29 — Christoph Grünberger // The Age of Data
28 — Barbara Friedrich // An einem Ort leben und designen
27 — Emilie Burfeind // Material Groove
26 — Lea Schücking und Leya Bilgic // Können Fliesen ethisch sein?
25 — Olaf Barski // Medical Design kann Leben retten
24 — Nina Sieverding und Anton Rahlwes // Es geht nicht um die ideale Form
23 — Dr. Keneilwe Munyai // From Design ‚for‘ to Design ‚with‘
22 — Uwe Melichar // Das Wort ‚Müll‘ muss weg
21 — Fabian Winopal und Tim Fleischer // Tatort Tatcraft
20 — Frauke Burgdorff // Städtische Baupolitik und Gemeinwohl
19 — Wettbewerb für weltverbesserndes Design
18 — Alexander Wagner // Geschichten in den städtischen Raum tragen
17 — Katja Lis // Schöne neue Arbeitswelt?
16 — Simone Leitenberger // Design bewegt Menschen, verantwortlich zu handeln
15 — Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger // Der Weg vom Wissen zum Handeln ist unendlich weit
14 — Sebastian Herkner // Handwerk muss wertgeschätzt werden
13 — Janina Albrecht // Die Stadt vermenschlichen
12 — David Hess // Starthub für Start-ups
11 — Shirin Brückner // Ausstellungen mit allen Sinnen erlebbar machen
10 — Dr. Frauke Fischer // Design und Biodiversität gehören zusammen
09 — Raphael Gielgen // Wir müssen in das Kollektiv zurückfinden
08 — Daniel Cohn-Bendit // Wir haben ein falsches Effizienzdenken
07 — Anette Lenz // à propos
06 — Prof. Annette Bertsch // Eine gemeinsame Sprache finden
05 — Benedikt Wanner // Von der Wiege zur Wiege
04 — Madita Morgenstern Antao // Soziales Design in der Praxis
03 — David Gilbert // Digital Design braucht Struktur und Gespür
02 — Uli Mayer-Johanssen // Zusammen neue Perspektiven öffnen
01 — Friedrich von Borries // Was ist gutes Design?

50 — David Maurer-Laube
So klappt nachhaltige Mobilität

David Maurer-Laube ist Student des Industrial Design an der Hoch­schule für Gestal­tung Offen­bach. Zugleich ist er Unter­nehmer und Chef des erstaun­lichen Start-ups Conver­cycle Bikes GmbH, einer Firma, die Lasten­fahr­räder mit und ohne Elektro­motor her­stellt. Lasten­fahr­räder, die man zusammen­klappen kann. In der Schule hatte er die Leistungs­fächer Kunst, Chemie und Deutsch, die er in seinem Unter­nehmen aus­ge­zeich­net kombi­niert: die tech­nische, ästhetische, kommuni­kative Quali­tät sind verblüffend. In der Hoch­schule arbeitet er an Mobilitäts­themen und belegte Prak­tika in Archi­tektur und tech­nischem Zeichnen. Für den DDCAST ist er ein glän­zendes Bei­spiel für den Mut, sich aus dem Studium heraus selb­ständig zu machen, mit einer ebenso tech­nisch avancierten wie nach­haltigen Idee.

LINKS
Website Convercycle
David Maurer Laube im Interview mit project-mo.de
Bericht der FR über Convercycle
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Link zu einem Video

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Veröffentlichung: 02.08.2021

49 — Inga Wellmann
Was ist Creative Bureaucracy?

Inga Wellmann leitet seit 2010 das Referat Kunst und Kreativ­wirt­schaft in der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und ist Vor­sitz­ende der Kunst­kom­mis­sion sowie Beirats­mit­glied des Kompetenz­zent­rum Kultur- und Kreativ­wirt­schaft des Bundes. Im zweiten Halb­jahr 2021 arbeitet sie interims­mäßig für das Referat Euro­pa­poli­tik der Senats­kanz­lei Hamburg. Als Euro­päerin in Brüssel auf­ge­wachsen, studierte sie Mixed Media Arts in London sowie Kultur- und Medien­manage­ment in Hamburg und Santiago de Chile. Als Schnitt­stellen­ge­stalterin arbeitet sie seit jeher genau dort, wo unter­schied­liche Denk­muster und Handlungs­logiken auf­ein­ander treffen und in konstruktive Wechsel­wirkung treten (könnten). Zur gesell­schaft­lichen Relevanz von Design, Governance der Kreativ­wirt­schaft und der Rolle von Kunst im öffent­lichen Raum hat sie publi­ziert, moder­iert und Veran­staltun­gen konzi­piert. Sie war Assis­tentin des Chief Creative Officer von Bertels­mann und Geschäfts­führerin des Einstein Forums, einem inter­natio­nalen, trans­diszi­pli­nären Forum für intel­lektu­ellen Aus­tausch in Pots­dam. Einen großen Fokus legt Inga Well­mann auf Cross Inno­vation, Creative Bureau­cracy und die Ent­wicklung einer smarten, lebens­werten Stadt.

LINKS
Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Cross-Innovation Hub
Designexport Hamburg
Inga Wellmann im Interview

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Veröffentlichung: 26.07.2021

48 — Lioba Lissner & Claus Herrmann
Plätze für Menschen, Tiere und Pflanzen

Lioba Lissner und Claus Herrmann leiten das Land­schafts­archi­tek­tur­büro hochC. Sie gestalten Schul­höfe, Parks, Dach­land­schaften, Markt­plätze, Bier­gärten, Grün­flächen aller Art. Der öffent­liche Raum ist in Corona-Zeiten wie man sagt „wieder­ent­deckt“ worden; und was man ent­deckt, das ist teils ent­setz­lich – schlecht zu­gäng­lich, wenig gast­lich, null nach­haltig, völlig zu­beton­iert. Dabei sind diese Flächen nicht nur für das soziale Leben von uner­setz­lichem Wert. Sie helfen – klug bepflanzt – dabei, Städte zu kühlen, der Bio­diversi­tät eine Chance zu geben und den Kindern Orte, an denen sie – Kinder sein dürfen.

Grünfläche darf man nicht am Reiß­brett ent­werfen, sondern man muss sie 4dimen­sio­nal und multi­sen­sorisch planen. Sie verlan­gen nach einer Vor­stell­ung davon, wie Bäume, die man heute pflanzt, im Jahr 2050 aus­sehen, sich be­wegen, duften. Seit den Schlüssel­werken von Jan Gehl (Städte für Menschen) und William H. Whyte (Redis­cover­ing the City Center), wissen wir, wie schwierig das Design von Stadt­raum ist, wie viel dazu gehört, um Plätze lebens­wert zu machen. Genau da, näm­lich an der „sensory street“ von Whyte oder der „leben­digen, sicheren, nach­halti­gen und gesunden Stadt“ von Gehl setzen Lioba und Claus an.

LINKS
Firmenseite hochC
Lets talk landscape der grüne Podcast von hochC
Projekt Rudi Ritterburg
Projekt Spielplatz Choriner Straße, Berlin
Projekt Springsiedlung
Wald. Berlin. Klima. – Die Ausstellung im Wald

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Veröffentlichung: 19.07.2021

47 — Dr. Sandra Hartig
LGBTAIQ++

Dr. Sandra Hartig ist die Verant­wort­liche für das Thema Diver­sity bei einer der ein­fluss­reichs­ten Institut­ionen in der deutschen Wirt­schaft. Sie leitet seit Februar 2012 den Bereich Gesund­heits­wirt­schaft, Beschäf­tigung, Organi­sations­ent­wicklung beim DIHK. Sie studierte Wirt­schafts­geschichte und Volks­wirt­schafts­lehre und promovierte an der Wirt­schafts­wissen­schaft­lichen Fakul­tät der Uni­versi­tät Marburg. Von 1995 bis 2000 arbeitete sie als wissen­schaft­liche Mit­arbeit­erin an der Uni­versi­tät Mar­burg. Gleich­zeitig (1996 bis 1999) produ­zierte sie als freie Redak­teur­in im Zweiten Deutschen Fern­sehen für die Redaktionen WISO und ZDF-Börsen­studio Fernseh­bei­träge. Von 2000 bis 2002 war sie Geschäfts­führ­erin der Gesell­schaft für Unter­­nehmens­ge­schichte e.V. in Frank­furt am Main. Seit 2003 ist sie beim DIHK in ver­­schie­denen Funkt­ionen tätig, unter anderem als Referen­tin für Soziale Sicher­ung, Verein­barkeit von Familie und Beruf und als Büro­leiterin des Haupt­geschäfts­führers. Zuletzt war sie fünf Jahre für die politische Ko­ordi­nierung des DIHK verantwortlich.

LINKS
German LGBTIQ* Business Chamber
LSVD Lesben- und Schwulenverband Deutschlands
Die PROUT AT WORK-Foundation
Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Deutsche Aidshilfe
Wirtschaftsweiber
Völklinger Kreis
Charta der Vielfalt

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Veröffentlichung: 12.07.2021

46 — Dieter Brell
Nachhaltigkeit sichtbar machen

Dieter Brell ist ein All­round-Ge­stalter. Sein Studio 3deluxe ent­wirft von Ge­brauchs­gegen­stän­den über Innen­architek­turen und städt­ische Plätze bis hin zu Schif­fen zu ziem­lich alles. Beson­dere Auf­merk­sam­keit weckte der, selbst­beauf­tragte, visio­näre Vor­schlag für einen grünen Um­bau des Times Square in New York. Die Designer­*innen von 3deluxe sind seit mehr als zwei Jahr­zehnten Spezia­listen für die Ent­wick­lung von visio­nären Ideen und ins­beson­dere für deren Visu­ali­sierung. Wie man neue Ideen, Kon­zepte, Denk­weisen durch ex­zel­lente Visu­ali­sierung ge­sell­schafts­fähig machen kann wissen wir spätestens seit Walt Disneys wirk­mächtigen Zukunfts­bildern für die Welt­aus­stel­lung in Queens, NY. In Friedrich von Borries‘ Buch „Klima­kapseln“ (Suhr­kamp, 2010) wird uns eine regel­rechte Galerie solcher visu­ali­sierter Visi­onen vor­ge­stellt, die teils massive Re­aktionen aus­lösten. Mit Dieter Brell reden wir über die Kraft der Visu­ali­sierung, über sein Arbeits­gebiet „Ocean“ und da­rüber, was junge Designer­*innen heute mit­bringen müssen, um sich im Markt etablieren zu können.

LINKS
Firmenseite
Wikipedia
Times Square Projekt
Floating City Projekt

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Veröffentlichung: 05.07.2021

45 — Benedikt Poschinger von Frauenau
Gutes Glas ist gut

Benedikt Freiherr Poschinger von Frauenau ist In­haber und Leiter einer der besten Glas­hütten der Welt. Keine andere Glas­hütte kann so viele Farben blasen, nur wenige können der­art große, mund­ge­blasene Werk­stücke her­stellen. Poschinger von Frauenau ist ein an­packender Mensch, der stets das Neue sucht, aber seiner Familien­tradition zu­tiefst ver­pflichtet ist. Wäre diese Familie nicht so ge­polt, dann hätte das Unter­nehmen wohl kaum bald 500 Jahre über­lebt! Die böhmisch-bayerische Grenz­region, ein traditio­nelles Ge­biet der Glas­bläserei, war durch die Kriege des 20. Jh. sowie den Eisernen Vorhang lange zu einem Hinter­hof des Westens bzw. des Ost­blocks de­generiert. Seit dem Fall der Mauer hat die Region um Zwiesel, am Rande des Natur­park Bayer­ischer Wald, die uralten Kon­takte nach Böhmen wieder­be­lebt. Benedikt Poschinger be­richtet über die Zu­sam­men­ar­beit mit Designern, die Magie farbigen Glases und seine Be­geist­erung für den Wald, Auer­hühner und den Grund­wasserspiegel.

LINKS
Glasmuseum Frauenau
Gläserne Gärten
Classicon
Glasfachschule Zwiesel
Glasmuseum Hentrich

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Veröffentlichung: 28.06.2021

44 — Stefan Sagmeister
Hässlichkeit / Schönheit

Stefan Sagmeister ist einer, den es im Design eigentlich gar nicht gibt: Ein Design-Popstar. Er gründete 1993 die in New York an­säs­sige SAGMEISTER Inc. und hat seit­dem für so unter­schied­liche Kunden wie die Rolling Stones und das Guggen­heim Museum ge­ar­beitet. Acht­mal wurde er für einen Grammy nomi­niert, zwei­mal er­hielt er die be­gehrte Prämie, mit Designs für die Talking Heads, Brian Eno & David Byrne. Außerdem gewann er praktisch jeden wichtigen inter­natio­nalen Designpreis.

2008 erschien ein umfang­reiches Buch mit dem Titel „Things I have Learned in my Life so far“ bei Abrams, aus dem auch die Leser­*innen eine Menge lernen können.

Einzelausstellungen zu seinen Arbeiten fanden in Paris, Zürich, Wien, Prag, Köln, Berlin, Frankfurt, New York, Miami, Los Angeles, Chicago Toronto, Tokio, Osaka und Seoul statt. Seine sogenannte „Happy Show“ zog weltweit weit über eine halbe Million Besucher an und wurde zur meist­be­suchten Grafik­design-Show der Geschichte.

Er unter­richtet in der Graduier­ten­ab­teilung der School of Visual Art in New York und hält zahl­reiche Vor­träge auf allen Konti­nenten. Der gebürtige Öster­reicher er­hielt seinen MFA an der Uni­versi­tät für ange­wandte Kunst in Wien und, als Ful­bright-Stipen­diat, einen Master am Pratt Institute in New York.

LINKS
Die Website seines Studios mit einer Übersicht über seine Projekte
www.sagmeister.com
 Eintrag auf Wikipedia mit umfangreicher Literaturliste
www.wikipedia.org/wiki/Stefan_Sagmeister

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Veröffentlichung: 21.06.2021

43 — Stephen Burks
Beauty, Design und Rassismus

Stephen Burks ist Designer, Pädagoge und Reisen­der. Er studierte Archi­tektur am Illinois Institute of Technology und Produktdesign am IIT’s Institute of Design sowie an der Columbia University’s Graduate School of Archi­tecture. Nach Jahren des Reisens zwischen New York und Europa sowie Aus­lands­auf­ent­halten in Tokio und Mailand wurde Stephen um die Jahr­tausend­wende zum un­ab­häng­igen Designer, als der ital­ienische Her­steller Cappellini erste Stücke in Pro­duktion nahm. Heute ist er einer der an­er­kann­testen ameri­kanischen Industrie­de­signer seiner Ge­ner­ation. In Zusam­men­ar­beit mit Non-Profit-Orga­ni­satio­nen hat Stephen als Berater für Pro­dukt­ent­wick­lung in enger Zu­sam­men­ar­beit mit Hun­derten von Kunst­hand­werkern in Australien, Kolumbien, der Domini­kanischen Re­publik, Frank­reich, Deutsch­land, Ghana, Haiti, Indien, Indo­nesien, Italien, Kenia, Mexiko, Peru, den Philip­pinen, Ruanda, Senegal, Spanien, Südafrika, den USA und Großbritannien gearbeitet. Er wurde von vielen der welt­weit führenden Marken beauftragt, Kollek­tionen zu ent­wick­eln, die Hand­ar­beit als Inno­vations­strate­gie eins­etzen, da­runter B&B Italia, Boffi (Line, 2003), Bolon (Grasso Textiles, 2018), Calvin Klein, Cappellini (Cappellini Love, 2008), Estee Lauder (Missoni Profumi, 2006), Moroso (M’Afrique, 2009), Parachilna (Anwar, 2014, Babel, 2016), Roche Bobois (The Traveler, 2014, The Traveler Outdoor, 2016, Planete, 2018) und Swarovski. Stephens Ar­beiten wurden inter­natio­nal aus­ge­stellt, da­runter die Armory Show, Art Basel/Design Miami, Cooper-Hewitt National Design Museum, DX Design Exchange, Dwell On Design, Kotrijk, IMM Cologne, die Inter­national Con­tem­p­o­rary Furniture Fair, MAD Museum of Art & Design (Stephen Burks, Are You A Hybrid, 2011), Phila­delphia Art Museum, Neocon, Salone del Mobile, Hong Kong Shen­zhen Bien­nale und die Stock­holm Furni­ture Fair, sowie die erste Einzel­aus­stel­lung von Produkt­design, die jemals im Studio Museum Harlem gezeigt wurde (Stephen Burks Man Made, 2011). Er wurde mit zahl­reichen inter­natio­nalen Preisen ge­ehrt. Im Jahr 2019 wurde Stephen der erste Harvard Loeb Fellow aus dem Bereich Produkt­design, war Expert-In-Residence am Harvard Inno­vation Lab und lehrte als Design­kritiker im Master of Design Engineering Programm an der Harvard Graduate School of Design. Im Herbst 2022 wird das Werk von Stephen Burks Man Made im High Museum of Art in Atlanta, Georgia, im Mittel­punkt einer Über­sichts­aus­stellung zur Mitte seiner Karriere stehen.

LINKS
www.stephenburksmanmade.com
Ness Magazine Feature
Berea College Crafting Diversity
Craft In America Documentary On PBS
Design In Dialogue Host

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Veröffentlichung: 14.06.2021

42 — Arpad Dobriban
Manifest des Kochens

Arpad Dobriban ist ein bildender Künstler, der sein gesamtes Werk dem Kochen und Essen gewidmet hat. Er war Meister­schüler des Medien­kunst-Stars Nam June Paik an der Kunst­akademie Düssel­dorf. Er arbeitete an der Städel­schule Frank­furt mit Peter Kubelka bei dessen Gast­haus-Projekten zu­sam­men; er war DAAD-Stipen­diat und er­hielt, unter vielen anderen Preisen, den renom­mierten HAP Gries­haber-Preis für Kunst, einen der be­gehr­testen Kunst­preise, da er von Künstlern an Künstler ver­geben wird.

Er forschte in seinen Recherche-Projekten über die Kultur des Kochens in Dilijan, Armenien, in den Head­lands bei San Fran­cisco oder in Mexiko. Seine Koch- und Speise­ver­an­stal­tungen fanden in Museen, Parks, Theatern, Galerien oder im Rahmen von großen Kultur­haupt­stadt­projekten statt.

Arpad Dobriban be­schäf­tigt sich mit Produk­tion, Ver­ar­bei­tung, Dar­reich­ung von Lebens­mitteln und Speisen sowie allen Koch­tech­niken – und ver­fahren. Er unter­sucht in Be­zug auf Speisen und Essen alle unsere sinn­lichen Wahr­nehmungs­formen: Riechen, Sehen, Schmecken, Fühlen, Hören.

LINKS
EUROPAKÜCHE MADRID mit Arpad Dobriban, Goethe-Institut
www.goethe.de
 EUROPAKÜCHE MADRID mit Arpad Dobriban, Video-Dokumentation
www.youtube.com 
 Foto-Dokumentation von Le monde toujours disponible, ein Vortrag mit Kostproben von Arpad Dobriban im Lantz’schen Skulpturenpark
www.lantzscherskulpturenpark.de
 Finale der Kunstaktion von Arpad Dobriban, WDR 3 Kultur am Mittag, 21.12.2020, 06:44 Min.
www.bild.de
 Ausstellungsdokumentation Judith Samen, Arpad Dobriban, 23.4. – 29.4.21
www.judithsamen.com
 Food as an example for cultural links – Arpad Dobriban and the churut collection
www.design-without-borders.eu

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Veröffentlichung: 07.06.2021

41 — Liz von Wagenhoff & Teresa Limmer
Should be all about sex

Einhorn ist ein Unter­nehmen in Ver­ant­wortungs­besitz. D.h. die Mit­ar­beiter­*innen be­stim­men z.B. über das Gehalt. Mit veganen Kon­domen und nach­haltig pro­du­zier­ten Men­stru­ations­artikeln, hat sich der 2015 ge­grün­dete Start-up einen Millionen­markt er­schlos­sen. Design spielt dabei eine zen­trale Rolle: das Produkt­design, das Ver­packungs­design, der Style. Mittler­weile werden manche Packungen in Schulen als Unter­richts­material zum Ab­bau von Scham­ge­fühlen v.a. bei Mädchen ein­ge­setzt. Die Packungs­texte sind regel­rechte polit­ische Bot­schaf­ten. Die Designer­*innen bei Einhorn nennen sich Design­hörner. Die beiden Design­hörner, Liz von Wagenhoff (*1985) und Teresa Limmer (*1988) sind in exakt dem­selben Geburts­haus in Starn­berg ge­boren, haben sich aber erst beruf­lich in Berlin kennen­ge­lernt. Liz hat einen Hinter­grund im inter­natio­nalen Avant-Garde-Mode­bereich, Teresa bringt eine Karriere im Kommu­nikations­design mit. Ihnen ist wichtig, dass Design und „Fair­stain­ability“ aus­ge­wogen und alle Designs in die Werte „uni­corn­ique“ und „fair­stain­able“ ein­ge­woben sind. Das funktio­niert nur durch die Be­geg­nung aller Dis­zi­plinen auf Augen­höhe. Teresa und Liz sehen die Pro­dukte als wert­volle Lein­wand, um über das zu sprechen und das zeigen zu können, was sie v.a. im Zusam­men­hang mit der Peri­ode un­be­dingt mit­teilen möchten. Des­wegen nutzen sie wirk­lich jeden Win­kel der Ver­pack­ungen aus, um ihre Mes­sage rüber­zubringen.

LINKS
Das empfehlen die Köchinnen:
www.einhorn.my/shop/periode/einmal-alles-periodenpaket
  Mal was über einhorn lesen:
www.forbes.at/artikel/zu-besuch-im-einhorngehege
  Lesen! Unsere new work bibel von unserer New work coaching Battina Rollow:
www.vahlen.de
 Für JEDE*N lohnenswert – wichtiges Puzzlestück während unserer Arbeit an den Periodenprodukten:
www.avant-verlag.de/comics/der-ursprung-der-welt
 Darüber spricht und denkt ganz einhorn gerade:
www.aufbau-verlag.de/index.php/why-we-matter
 Diese Links führen zu uns:
www.einhorn.my
@einhorn.berlin
@einhorn.period

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Veröffentlichung: 31.05.2021

40 — Daniel Martin Feige 
Wozu Design-Philosophie?

Daniel Martin Feige ist Profes­sor für Philo­sophie und Ästhe­tik in der Fach­gruppe Design an der Staat­lichen Aka­de­mie der Bilden­den Künste Stutt­gart. Zunächst studierte er Jazz­piano, dann Philo­sophie, Germa­nis­tik und Psycho­logie. Die Promo­tion er­folgte an der Goethe-Uni­versi­tät in Frank­furt (mit einem Buch zu Hegels Ästhetik), die Habi­lita­tion an der Freien Uni­ver­si­tät Berlin. Er forscht und ver­öffent­licht an der Schnitt­stelle von Fragen der philo­soph­ischen Äs­thetik, der theo­retischen und prak­tischen Philo­sophie und der Kultur­philo­sophie. Zum Design hat er 2018 im Suhr­kamp-Verlag das Buch „Design. Eine philo­soph­ische Ana­lyse“ veröffent­licht. Seine jüngsten Mono­graphien sind „Musik für Designer“ (AV Edition: Stuttgart 2021) und „Die Natur des Menschen. Eine dialektische Anthro­pologie“ (erscheint im vierten Quartal im Suhrkamp-Verlag Berlin).

ZUR PERSON
www.abk-stuttgart.de

LITERATURHINWEISE
Florian Arnold, Logik des Entwerfens. Eine designphilosophische Grundlegung, Paderborn: Fink 2018.
Daniel M. Feige, Design. Eine philosophische Analyse, Berlin: Suhrkamp 2018.
Daniel M. Feige, Musik für Designer, Stuttgart: AV Edition 2021.
Jane Forsey, The Aesthetics of Design, Oxford: Oxford University Press 2013.
Felix Kosok, Form, Funktion und Freiheit. Über die ästhetisch-politische Dimension des Designs, Bielefeld: Transcript 2021.
Glenn Parsons, The Philosophy of Design, Cambridge: Polity Press 2016.
Glenn Parsons, Allen Carlson, Functional Beauty, Oxford: Clarendon Press 2008.
Gerhard Schweppenhäuser und Christian Bauer, Ethik im Kommunikationsdesign. Verständigung, Verantwortung und Orientierung als Kriterien visueller Gestaltung, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017.

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Veröffentlichung: 24.05.2021

39 — Lilli Hollein
Die Design Kuratorin

Lilli Hollein ist Direktorin und Mit­be­gründer­in der VIENNA DESIGN WEEK, Öster­reichs größter Design­ver­an­stal­tung. Ab 1.9.2021 wird sie General­direk­torin und wissen­schaft­liche Ge­schäfts­­führ­­er­­in des Museums für ange­wandte Kunst Wien (MAK). Sie folgt Chris­toph Thun-Hohen­stein nach. Dem Kura­torium des MAK stand sie bis­lang schon vor. Sie ist eben­falls Mit­glied des Kura­tori­ums des mumok-Museum moderner Kunst Samm­lung Ludwig Wien. Ihr Industrial Design-Studium schloss sie an der Uni­versi­tät für ange­wandte Kunst in Wien ab und hat sich im An­schluss als Design- und Archi­tektur­ex­pertin inter­natio­nal einen Namen ge­macht. Sie kura­tierte, neben den jähr­lichen Bei­trägen im Rahmen der VIENNA DESIGN WEEK, eine Reihe von Aus­stel­lungen, u. a. zu Memphis Design, zu jungen öster­reich­ischen Archi­tektur­schaf­fenden und sie ver­ant­wor­tete den Beitrag Öster­reichs bei der 7. Inter­natio­nalen Archi­tektur­bien­nale São Paulo 2007. Von 2010 bis 2013 war sie Jury­präsi­dentin der KÖR – Kunst im öffent­lichen Raum Wien, 2016 bis 2019 Präsi­dentin des ADN – Austria Design Net.

LINKS
Vienna Design Week
www.viennadesignweek.at
 Museum für angewandte Kunst Wien
www.mak.at

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Veröffentlichung: 17.05.2021

38 — Thomas Ranft
Donnerwetter Design

Der Journalist und Moderator Thomas Ranft wurde als „Klima­bot­schafter“ aus­ge­zeichnet – und zwar nicht von irgend­wem, sondern vom fast 500.000 Mit­glieder starken B.U.N.D. (Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land). Wie kommt ein Jour­na­list zu dieser Ehre? Seit 2001 be­richtet er im TV, im Ersten, bei Eins Extra, oder in seiner täg­lichen Sen­dung „alle wetter“ von Regen­fronten, Wetter­prog­nosen und Klima­wandel. Sein Ziel ist es, diese hoch­kom­plexen Phäno­mene für Alle ver­ständ­lich zu machen und uns zum Handeln gegen den Klima­wandel zu be­fähigen. Für „alle wetter“ er­hielt er 2008 den Medien­preis Meteoro­logie für die beste Wetter­sen­dung im deutsch­sprach­igen TV. Und seit 2006 moderiert er das wöchent­liche Wissens­maga­zin „alles wissen“. Seit 2010 ist er Moderator beim Science-Slam des Physik­alischen Vereins und seit 2018 Wetter­modera­tor bei Live nach neun.

LINKS
alle wetter
B.U.N.D.

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Veröffentlichung: 10.05.2021

37 — Elisabeth Mansfeld
Neurourbanismus – Psychologie der Stadt

Elisabeth Mansfeld ver­ant­wortet seit April 2017 das Programm Stadt der Alfred Herr­hausen Gesell­schaft. Dort ko­ordi­niert Sie ver­schie­denste global aus­ge­rich­tete Pro­jekte in den Be­reichen nach­haltiger Stadt­ent­wick­lung und Zukunft der Städte. Urban Age ist ein glo­bales For­schungs­pro­jekt der Alfred Herr­hausen Gesell­schaft und LSE Cities, das Städte in ver­schie­denen For­maten bei ihren Plan­ungs- und Ent­wick­lungs­pro­zes­sen und in ihrer Rolle als Akteure bei der Gestal­tung der Global Governance unter­stützt. Im Programm Stadt an­ge­sie­delt ist außer­dem das Projekt Neuro­urban­istik, welches sich inter­dis­zi­pli­när mit dem Thema der seeli­schen Gesund­heit in der Stadt aus­ein­ander­setzt. Zuvor war Elisabeth Mans­feld neun Jahre lang bei der Deutschen Bank als Projekt­managerin in der Betriebs­organi­sation und betreute als Expertin für Mikro­fi­nanz­ierung Pro­jekte in China und Mexiko. Auch schon während ihres Diplom­studiums an der Uni­versi­tät Mann­heim und der Uni­versi­tät Cattolica del Sacro Cuore in Mai­land galt neben dem Wirt­schafts­schwer­punkt ihr Inter­es­se der Urbani­sierung und ihrer globalen Veränderung.

LINKS
Charta des Projekts Neurourbanistik
Anmeldung der aktuellen Urban Age Debate
Mehr Informationen zum Projekt Urban Dialogues mit dem geografischen Schwerpunkt Afrika
Transatlantisches Fellowship New Urban Progress

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Veröffentlichung: 03.05.2021

36 — Thomas Jäger
Design und humanitäre Arbeit

Thomas Jäger ist ein welt­weit aktiver Humani­tarian Designer. Er initiierte das Humani­tarian Design Lab, ein Ergeb­nis der For­schung über die Ver­schnei­dung von humani­tärer Arbeit und Gestal­tung. Beides wird ange­sichts eines wach­senden Be­darfs humani­tärer Projekte benö­tigt, um der völligen Über­forder­ung des Sektors ge­recht zu werden. Seine These ist: nur hier­durch können wir in einer globali­sierten Welt mit Zu­nahmen von krieger­ischen Kon­flik­ten und Natur­katas­trophen, das hieraus ent­stehende Leid bedarfs­ge­recht lindern. Seit 2018 ist er mit dem Home.Work Projekt in den Not­unter­künften Griechen­lands tätig und hat seine dort gesam­melten Er­fahr­ungen erst kürzlich auf das Emergency Response Szenario in Beirut, Libanon über­tragen. Er arbeitete ausser­dem als Work­shop Manager in dem inter­kultur­ellen Maker­space Habibi.Works in Griechen­land und ko­operierte in seiner Arbeit mit zahl­reichen humani­tären Organi­sationen wie Drop in the Ocean, Second Tree, Concern World Wide, Samos Volunteers, Arbeiter Samariter Bund (ASB), The Schoolbus project, Boesoeppe e.V., Agri­cultural Ministry of Equatorial Guinea, Handadi Jawhari (UN-Friedens­botschafterin) und Weiteren.

HUMANITARIAN INNOVATION
Betts, Alexander; Bloom Louise: Humanitarian Innovation: The State of the Art, OCCASIONAL POLICY PAPER, New York
  James Eric; Taylor, Abigail: Managing Humanitarian Innovation. The cutting Edge of Aid, Rugby, 2018

SOCIAL DESIGN
www.transcript-verlag.de

SELBSTHILFE
www.bag-selbsthilfe.de

HUMANITÄRE ARBEIT
Moyo, Dambisa: Dead Aid. Why aid is not working and how there is another way for africa, New York, 2010
  Moyo Stumptner, Theresa: Politik der humanitären Hilfe. Bestimmungsfaktoren für die Auswahl humanitärer Einsätze, Konstanz, 2016
 www.aljazeera.com: Humanitarian aid system is a continuation of the colonial project
 www.ifrc.org: The seven Fundamental Principles

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Veröffentlichung: 26.04.2021

35 — Bartomeu Mari Ribas
Museen müssen parteiisch sein

Der Spanier Bartomeu Mari Ribas gilt als eine der relevanten Stimmen der Museums­welt und hat eine erstaun­liche Karriere hin­ge­legt: Er war Direktor des Witte de With Museum Rotter­dam, des Museo de Arte Contem­poráneo de Barce­lona; Mitglied der spanischen Aus­wahl­kom­mis­­sion der documenta 11 und der Biennale di Venezia, 2005; Als erster Nicht-Koreaner wurde er an­schließend Direktor des National Museum of Modern and Contem­porary Art, Korea in Seoul. Zuletzt, bis zur Schließ­ung auf­grund der Corona-Krise, war er Direktor des Museo de Arte de Lima, eines der größten Museen Süd­amerikas. Für ihn spielt die soziale Ver­ant­wortung der Museen die ent­scheidende Rolle. Wir sprechen mit ihm über die soziale Not­wendig­keit einer im besten Sinne demo­kratisch orien­tierten Kunst- und Design­didaktik, über die Bedrohung von Museen durch Auto­kraten und deren politische Rolle.

LINKS
Taipei Biennial 2002
MACBA Barcelona: Joan Jonas – Lines in the Sand
MACBA Barcelona: Before Our Eyes – Other Cartographies of the Rif,
Witte de With Center for Contemporary Art: Constant — New Babylon

BÜCHER
AAM Editions: Raoul Hausmann. Architecte. Ibiza. 1933-1936
MACBA Barcelona: Lothar Baumgarten. Autofocus retina
MACBA Barcelona: Rita McBride. Oferta pública / Public Tender
MACBA Barcelona: The Arrival of new Woman
The Stedelijk Museum Amsterdam: Show (&) Tell.
The films & videos of Lawrence Weiner. A catalogue raisonne

Witte de With Center for Contemporary Art:
Writings on Technology and Culture — Oladélé Ajiboyé Bamgboyé

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Veröffentlichung: 19.04.2021

34 — Malene Saalmann
Idee & Modell & Prototyp

Malene Saalmann ist als Koordinatorin Pro­duk­tion und Tech­nik der docu­menta fifteen aktiv. Als Autorin ist sie freie Mit­ar­bei­terin der Zeit­schrift form. Nach Ihrem Diplom in System­design hat sie über die Kraft und die Poten­tiale von Model­len und die Philo­sophie des Proto­typs ge­ar­beitet und dazu ver­öffent­licht. Sie kriti­siert die fahr­läs­sige Ver­wen­dung des Modell-Begriffs im Rahmen des Design Thinking-Booms und be­schäftigt sich mit Mög­lich­keiten, wie Modelle unter­schied­lichster Art bei der gesell­schaft­lichen Trans­formation helfen können. Wie könnten Modelle für die Ver­stän­digung von Kon­flikt­par­teien ge­nutzt werden?

Georg-Christof Bertsch spricht mit ihr über ihren er­wei­terten Ge­stal­tungs­be­griff, Social Design, Ent­wurfs­thesen von Wang & Söder­ström und die Ab­grenz­ung von sozio­logischen und Design­modellen.

LINKS
www.wikipedia.org/wiki/Phänomenologie
www.for-industrial-design.com
www.3d.smb.museum/pergamonaltar
www.stuffmystuff.com
www.rndrd.com

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Veröffentlichung: 12.04.2021

33 — Jürgen Engel
Räume beeinflussen unsere Körper

Jürgen Engel leitet als Geschäfts­führer und Allein­in­haber eines der größten Archi­tektur­büros Deutsch­lands. Mit 300 Mit­arbeiter­*innen aus 40 Nationen an 7 Stand­orten zeichnet KSP Engel verant­wort­lich für Projekte wie die Deutsche Börse in Esch­born, die Chinesische National­bibliothek in Peking und die Große Moschee von Algier. Nach eigenem Bekunden liebt der Archi­tekt den Inno­vations­druck, ver­steht sich als multi­diszi­pli­närer Gestal­ter und sucht nicht nur die gestal­terischen, sondern ins­besondere auch die tech­nischen Heraus­forderungen.

Georg-Christof Bertsch spricht mit ihm darüber, wieso neben den Fragen nach­haltigen Material­ein­satzes ins­besondere der Stadt­um­bau eine große Rolle für die Schaf­fung einer lebens­werten Welt mit Mitteln der Archi­tek­tur spielt und wieso sein Studium der environmental psychology seine Entwurfs­arbeit heute beeinflusst.

LINKS
www.ksp-engel.com
www.ksp-engel.com/projekte
www.ksp-engel.com/journal
www.facebook.com/KSP-ENGEL-851141398318428
www.instagram.com/kspengel/
www.de.linkedin.com/company/kspengel
www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/ich-moechte-die-fussgaenger-schuetzen-architekt-will-staedte-attraktiver-machen-17236094.html?premium
www.dabonline.de/2021/03/02/grosse-moschee-algier-deutsche-architektur-fremder-kultur-ksp-engel

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Christopher Alexander ‘A Pattern Language’, 1977 Oxford University Press
Lynch, Kevin ‘The Image of the City’, 1960 The MIT Press
N. (Nicolaas) John Habraken ‚Die Träger und die Menschen‘, 1961 Amsterdam

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Veröffentlichung: 05.04.2021

32 — Mike Meiré
Befreit euch von dem was ihr geschaffen habt

Mike Meiré hat bereits als Teenager begonnen, das Design von Zeit­schriften und Maga­zinen auf den Kopf zu stellen. Zunächst mit dem Magazin Apart. Zusammen mit seinem Bruder Marc Meiré und Thomas Bried baute er die Agentur Meiré und Meiré M2 auf, die sich zu einem relevanten Player im Werbe­markt ent­wickelte. Er war Art Director des Wirtschafts­magazins Econy und ist seit 1999 Art Director des Nach­folgers brand eins. Für Dornbracht entwickelte und kuratierte er die Projekt­reihe Dornbracht Culture Projects und insze­nierte u. a. eigene künstler­ische Beträge wie „The Farm Project“, „Global Street Food“ und „Revolving Realities“. Mike arbeitet neben seiner Agentur­arbeit auch an Kunstprojekten.

Georg-Christof Bertsch und Nicolas Markwald sprechen mit ihm darüber, wie man einfach anfängt indem man anfängt, über seine immer­währenden Ver­wand­lungen, über das Verhält­nis zwischen Auftrag­gebern und Auftrag­nehmern – und über Kunst von Designern.

LINKS
www.meireundmeire.com
www.brandeins.de
www.mikemeire.com
www.instagram.com/meireundmeire
www.instagram.com/mikemeire

MUSIKEMPFEHLUNGEN

Menneskekollektivet • Lost Girls, Jenny Hval, Håvard Volden
I Love You Earth • Yoko Ono
Logical Animals • Trisomie 21
R.N.C. 2020 • ANOHNI
Spektre (Extended Version) • Plastikman
Onion Shake (Mixed) – Thizone • Helena Hauff
Heavy Metal • Paris Texas
I'm in the Doorway (La Timpa Remix) • Tricky
Uni Sub • Alva Noto

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Veröffentlichung: 29.03.2021

31 — Stephanie Hobmeier
We don’t need (this) education

Stephanie Hobmeier hat an der Kunst­hoch­schule Kassel Produkt­design mit dem Schwer­punkt System­design studiert. Ihre bis­herigen Projekte und Arbeiten spiegeln vor allem ihre Moti‍­va‍­tion, sich für eine ganz­heitliche zukunfts­fähige Ent­wicklung und die Sensi­bili­sierung von Menschen für die damit ein­her­gehende Thema­tiken ein­zu­setzen. Als ihr grund­legendes For‍­schungs‍­­interesse gilt die Rolle von Gestalter­*innen in gesell­schaft­lichen Trans­formations­prozessen.

So beschäftigte sie sich in ihrer theo­retischen Diplom­arbeit „Die Zukunft war früher auch besser“ mit der Frage, wie es gelingen kann, als Designer­*in in diesen trans­formativen Zeiten der größeren Verant­wortung ge­recht zu werden. Bildung als Grund­lage für einen gesell­schaft­lichen Wandel begreifend, galt ihrem vor­rangigen Interesse, die Merk­male für eine zukunfts­fähige Design­aus­bildung zu erforschen.

Für ihre um­fassende Arbeit, die in curriculare Basis­über­legungen mündeten, wurde sie im Rahmen der German Designs Graduates 2019 von der Hans Sauer Stiftung und Construct Lab mit einem Social Design Stipendium aus­ge­zeichnet.

Georg spricht mit Ihr über Transformationsdesign ...

LINKS
hanssauerstiftung.de
socialdesign.de
constructlab.net
transformazine.de
designdisaster.unibz.it
medea.mah.se
politicsfortomorrow.eu
brave-new-alps.com
byfairmeans.net

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Jonas, W., Zerwas, S., Von Anselm, C. 2015: Transformation Design. Perspectives on a New Design Attitude. Birkhäuser Verlag, Basel
  Sommer, B., Welzer, H. 2017: Transformations Design. Wege in eine zukunftsfähige Moderne. oekom Verlag. München
 Ehn P., Nilsson E. M., Topgaard R. 2014: Making Futures. Marginal Notes on Innovation, Design, and Democracy. The MIT Press. Cambridge
 Brand, U., Wissen, M. 2017: Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus. oekom Verlag. München

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Veröffentlichung: 22.03.2021

30 — Konstantin Grcic
Mir fällt nichts leicht

Konstantin Grcic gilt als einfluss­reichster Produkt­designer seiner Generation. Mit oft ikonen­haften Ent­würfen ist er geradezu einzig­artig erfolg­reich und hat die wichtigsten Awards der Welt gewon­nen. In den führenden Design­museen ist er mit zahl­reichen Ent­würfe vertreten. Von der Kunst­zeit­schrift ART wurde er gar als „Größter lebender Designer“ bezeichnet.

Auf Basis seiner eigenen, höchst soliden Lehre bei inter­nationalen Design-Meistern bildet er in seinem Studio selbst aus: Pauline Deltour, Stefan Diez, Marie Rahm, Ascan Mergenthaler (heute bei Herzog & de Meuron), Nitzan Cohen, Jonathan Olivares, Clemens Weisshaar u. a. arbeiten bei ihm, bevor sie selbst zu Designstars wurden.

Charakteristisch für Konstantin Grcic ist eine tiefe Reflexion über Arbeit und Rolle von Designer­*innen. Wir sprechen mit ihm über Lang­samkeit, den Charakter verschiedener Holz­arten und die intensive Kommuni­kation mit Ingenieur­*innen, Hand­werker­*innen und Arbeiter­*innen in produ­zierenden Unternehmen.

LINKS
www.konstantin-grcic.com
www.hfbk-hamburg.de/de/namenregister/konstantin-grcic
www.en.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Grcic

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Veröffentlichung: 15.03.2021

29 — Christoph Grünberger
The Age of Data

Christoph Grünberger ist ein deutscher Designer und Typo­graf. Er geht in seiner visu­ellen Kommu­nikation stets aufs Ganze. Charakter­istisch für ihn sind Präzi­sion und Radi­kali­tät.

Neben die graph­ische Produkt­ion tritt nun immer mehr seine Arbeit als Autor, bei der er eben­falls an Grenzen geht. Christoph gibt ein gutes Beispiel dafür ab, was mit Mitteln des Design möglich ist. In seinem letzten Buch „Analoger Algo­rith­mus – Source-related Grid Systems“ be­schäftigt er sich mit den Axiomen von Karl Gerstner und ihrer zeitge­nössischen Inter­­pre­ta­tion (Lars Müller Publishers, 2019). Momentan arbeitet er an der Enzy­klo­pädie „THE AGE OF DATA – Embracing Algo­rithms in Art & Design“ und zielt damit mitten ins Herz der Kunst- und Design­trends, die sich um daten­basierte Gestal­tung und Künst­liche Intelli­genz (KI) drehen. Das Projekt realisiert er mit der Unter­stützung des Schweizer Fach­buch­verlags Niggli und Kick­starter.

Uns interessiert seine Ent­schlossen­heit, aus schwierigen Situ­ationen heraus, ohne Kunden und Auftrag zu gestalten; seine selbst­be­auf­tragten, crowd­ge­fundeten Bücher, die selbst­kura­tierten Projekte. Mit ihm spricht Georg-Christof Bertsch über Auto­nomie, Handeln als Designer, Co­rona als Aus­löser von Projekten – und seinen neusten Coup: „THE AGE OF DATA“.

LINKS
www.niggli.ch
www.designmadeingermany.de
www.lars-mueller-publishers.com/analog-algorithm
www.analog-algorithm.com
Link zum Projekt „THE AGE OF DATA“ auf www.kickstarter.com

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Veröffentlichung: 08.03.2021

28 — Barbara Friedrich
An einem Ort leben und designen

Ursprünglich zur Fremd­sprachen­kor­respon­dentin aus­ge­bildet, hat Barbara Friedrich Kommu­nikations­wissen­schaften, Literatur und Philo­sophie studiert. Seit den frühen 80er Jahren ent­wickelte sie sich zu einer einfluss­reichen Stimme in den Themen­feldern Archi­tektur, Design und Life­style. Nach Stationen als Redak­teurin und Chef­redak­teurin der Zeit­schriften Ambiente, Elle Deco und Archi­tektur&Wohnen, über­nahm sie 1993 die Chef­redaktion von Zuhause Wohnen und 6 Jahre später jene von Archi­tek­tur&Wohnen, deren Heraus­geberin sie schließlich wurde. In dieser Rolle prägte sie die Bericht­erstat­tung über Design in Deutschland ganz maß­geb­lich. Seit 2016 ist Barbara Friedrich als Autorin, Modera­torin und Jurorin äußerst rege selbst­ständig tätig. Mit Ihr redet Georg-Christof Bertsch darüber, wie man am selben Ort leben, produzieren und Design schaffen kann; wie es um regionale Hand­werks­tradi­tionen bestellt ist und was ein italienischer holz­ver­arbeitender Familien­be­trieb aus gealterten Pfählen der Lagu­nen­­stadt Venedig fabriziert.

LINKS
Barbara Friedrich
Youtube, Videoclips über Designklassiker von Barbara Friedrich
Andreas Brandolini, www.brandolini.de
Werner Aisslinger, Berlin, Kreislaufwirtschaft, Upcycling
Stephan Burks, New York, engagiert sich seit 15 Jahren für Non-Profit-Organi­sationen, die den Aus­tausch von regionalem Hand­werk und Design fördern
Bořek Šípek, böhmisches Glas mit Design aufgewertet
Patricia Urquiola, italienische Allround-Architektin und Designerin „Culture of Purpose“
Paola Navone, italiensiche Designerin, asisatisches Handwerk und italiensiches Design
Nils Holger Moormann, Möbel­unter­nehmer, der regionale Materialien und Hand­werk mit seiner Design-Haltung fördert
Riva1920, italienisches Familien­unter­nehmen, das z. B. die Briccole (Holzpfähle) aus der Lagune von Venedig mit inter­natio­nalen Designern „upcycled“
Moroso, italienisches Familien­unter­nehmen und das Dorf­projekt im Senegal
Urbane Produktion.Ruhr, interes­santes Projekt in NRW, Zusammen­arbeit von Hand­werker­*innen, Designer­*innen und Material­produ­zent­*innen, Wert­schöpfung neu denken, nach­haltig, regional, digital

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Veröffentlichung: 01.03.2021

27 — Emilie Burfeind
Material Groove

Neue Materialien und die innovative Ver­wendung traditio­neller Materi­alien gehören zu den kniffe­ligsten Heraus­forder­ungen des Produkt­designs. Emilie Burfeind ist kurz nach dem Diplom bereits mit zahl­reichen Awards prämiert. Die Material­designerin stammt aus dem IMD, dem Institut für Material­design von Prof. Dr. Holzbach. Dort wird eher mit Ferro­fluiden und keramischen Tex­tilien ge­arbeitet als mit traditio­nellen Materia­lien. Holz­bach ver­steht dieses Institut als Labor für Experi­mente; die ideale Wirkungs­stätte für eine Designerin, die Heraus­forder­ungen immer als Chance sieht, die in Möglich­keiten denkt und nicht in Be­schränkungen. Emilie Burfeind hat sich die Auf­gabe erstellt, einen Sport­schuh, der bekannt­lich besonderen Belast­ungen aus­gesetzt ist, aus einer mit Hunde­haaren her­gestellten Textile zu produ­zieren. Mit ihr spricht Georg-Christof Bertsch über Material­flüsse, die Freude am Risiko und über das selbst­be­wusste Han­deln als junge Frau in der technischen Welt der Material­for­schung.

PROJEKTVIDEO
www.vimeo.com/477622152

WEITERE INFORMATIONEN
www.emil-blau.com/projects
www.instagram.com/emilblau
www.imd-materialdesign.com
www.modusintarsia.com

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Holzbach, Markus: Gestaltung in einer digitalen Welt – zur Designforschung und der Simultanität intuitiver und systemischer Prozesse im Materialdesign. In: Der Offenbacher Ansatz. Zur Theorie der Produktsprache. Bielefeld 2021.
Holzbach, Markus: Gestalten mit gestalteten Materialien. In: Bauwelt 20 (2015).
Franklin, Kate; Till, Caroline: Radical Matter. Rethinking materials for a sustainable future. London 2018.

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Veröffentlichung: 22.02.2021

26 — Lea Schücking und Leya Bilgic
Können Fliesen ethisch sein?

Die Bau­branche ist Ressourcen­killer Nummer Eins. Über 60 % des in Deutsch­land an­fall­enden Ab­falls stammt aus Gebäude­abriss. Aber für SHARDS ist dieser Ab­fall Res­source. SHARDS sind Fliesen die zu 100% aus Bau­schutt her­ge­stellt werden. Sie zeigen das Poten­zial des zirku­lären Wirt­schaftens.

Lea Schücking und Leya Bilgic sind die Köpfe, die hinter diesem ambitio­nierten und mit hoher An­erken­nung ver­sehenen Projekt stehen. Die Designer­innen haben mit SHARDS seit 2018 bereits mehrere re­nom­mierte Preise ge­wonnen. Unter Anderem den Bundes­preis Eco­design und den Deutschen Nach­haltig­keits­preis Design in der Kategorie Zukunfts­fähige Vision. Ge­würdigt wurde die hohe Inno­vations­kraft dieser konse­quent nach­haltigen Produkt­entwicklung.

Georg Christof Bertsch spricht mit Ihnen über die Idee, die komplexe Material­forschung, über ihre ethischen Maß­stäbe und ihr Ziel die erste voll­kommen klima­neutrale Fliese in Serie zu produzieren.

LINKS
mail@shardstiles.com
www.shardstiles.com
www.instagram.com/shardstiles
www.linkedin.com/company/shards
www.urgewald.org

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Veröffentlichung: 15.02.2021

25 — Olaf Barski
Medical Design kann Leben retten

Olaf Barski darf man getrost als einen der Granden des Industrial­de­sign be­zeich­nen, nach über 70 Design­preisen und 25 Jahren an der Spitze seines re­nom­mierten Studios. Barski ist immer neu­gierig. Er kann mit Be­geister­ung die ge­lungene Kabel­auf­wick­lung eines Küchen­mixers be­wun­dern. Und er spricht gerne mit Chirur­gen, die Hirn­opera­tionen bei Kindern durch­führen. Über die Ergo­nomie einer OP-Leuchte, über Rücken­be­schwerden bei er Arbeit, über die per­fekte Ablage für Operationsbesteck.

Kurzum: Er will genau wissen, wie die Menschen mit den Produkten um­gehen und was die Produkte mit den Menschen machen. Zu seinen Tätig­keits­feldern zählen, neben Medizin- und Sanitär­technik, Konsum- und Investitions­güter, Consumer Electronics, Personal Care, Mobilität, Sport & Trans­portation. Mit ihm reden wir darüber, wie gutes Medical Design Leben retten kann; wieso er gerne zu­schaut, wenn jemand kleine Glüh­birnchen aus­tauscht; und was eigent­­lich die Ver­ant­wortung von High­tech Designer*innen ist.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR PERSON
Barski Design
LinkedIn
Design Talks 2020 - Medical Design
DDC
aed
iF WORLD DESIGN GUIDE

WEBSITE EMPFEHLUNGEN
Naoto Fukasawa Design
fuseproject
Jasper Morrison
Ronan & Erwan Bouroullec Design
Pentagram
MIT – Massachusetts Institute of Technology

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Veröffentlichung: 08.02.2021

24 — Nina Sieverding und Anton Rahlwes
Es geht nicht um die ideale Form

form – UNAB­HÄNGIGES DESIGN­MAGAZIN ist eine wichtige Stimme, ja eine regel­rechte Insti­tu­tion im Design. Seit 1957 berichtet form als Print­magazin und später mit Buch­reihen und digitalen Medien­formaten über Produkt-, Industrie-, Kommu­ni­kations-, Mode­design, Designtheorie.

In schrillem Kontrast zum ehrwürdigen Alter des Mediums stehen seit 2020 die jungen Chef­redakteur­*innen Nina Siever­ding und Anton Rahlwes. Beide sind studierte, mit Awards prämierte Designer­*innen. Bereits vor dem Antritt als form-Chef­redaktion hatten sie eigene Design­projekte durchgeführt.

Sie sagen: „Nur im Team legen wir die Begrenzt­heit des Indi­vidu­ums ab und kommen vom Ich zum Wir.“ Mit ihnen sprechen wir über Team­arbeit, die Deutungs­hoheit ihres Mediums, über direkte Inter­aktion mit Leser­*innen und gender politics. Wie kann ein Design­magazin inhalt­lich möglichst un­ab­hängig bleiben? Letztlich geht es darum, wie man das Erbe dieser führenden Design­zeit­schrift für die Zukunft noch produktiver machen kann.

LINKS
form.de
form auf Instagram
Wilhelm-Wagenfeld-Stiftung, Bremen
Hermann August Weizenegger: Ausstellung Atmoism
Münster School of Design

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Veröffentlichung: 01.02.2021

23 — Dr. Keneilwe Munyai
From Design ‚for‘ to Design ‚with‘

Dr. Keneilwe Munyai ist – das kann man sagen – ein Phänomen. Als Beraterin für human centered design ist sie auf dem gesamten, riesigen afri­kanischen Kontinent tätig. Sie berät Insti­tuti­onen und NGOs in Algerien, Malawi, Marokko, Kenia, Nigeria, Süd­afrika, Tansa­nia und Sambia. Mit Hilfe von Multi-Stake­holder-Prozes­sen und Design-Thinking-Metho­den begeistert sie Menschen und Orga­ni­sa­ti­onen dafür, wirklich parti­zi­pativ zu arbeiten.

Ihr geht es darum zu ver­mit­teln, wie man Strate­gien, Dienst­leis­tungen und Pro­dukte nach­haltiger machen kann. Und sie hilft beim Ver­ständnis von Ver­fahren und Me­thoden, um lokale Lösungen aktiv selbst zu gestalten. So fördert sie orts­spezi­fische und kontext­ab­hängige Inno­vations­kulturen.

Von ihr lernen wir in diesem DDCAST, was nach­haltige Projekt­ent­wicklung im süd­­afri­ka­ni­schen Hinter­land bedeutet und wir diskutieren darüber, ob man – lokal an­gepasst – hoch­wertiges Produkte bei Wasser­knapp­heit produzieren kann. Schließ­lich verrät sie uns, wie es ihr gelungen ist, das Vertrauen der traditionellen Edel-Hand­werker in nord­italienischen Leder­manu­fakturen zu gewinnen.

EMAIL
Keneilwe Munyai
keneilwe_m@icloud.com

LINKS
Various articles related to my previous work designing with those impacted by the problem:
How learning empathy can help build better community projects in Africa
Design thinking can make kids see science and themselves differently

Articles on the value of local knowledge:
Traditional toy design – A South-African perspective

An exploration of small-scale vegetable tanning in South Africa

More on ubuntu:
I am because we are – African philosophy Ubuntu
Ubuntu – The philosophy we need to all follow right now

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Veröffentlichung: 25.01.2021

22 — Uwe Melichar
Das Wort ‚Müll‘ muss weg

Er ist Präsident der European Brand & Packaging Design Association und lang­jähriges Mitglied der Red Dot-Jury. Bevor er in 2020 MELICHAR Bros. gründete, arbeitete er über 25 Jahre bei der Marken­agentur FACTOR. Mit seiner in Hamburg gegründeten Firma folgt er nun dem Motto „increase value, decrease waste“ oder: Wert hoch-Abfall runter. Dabei geht es dem Hanse­aten um nach­haltige Ver­packungs­lösungen für inter­natio­nale Kunden. Mit Uwe Melichar sprechen wir darüber, was ver­packt werden muss und was nicht. Wir besprechen, was über­haupt eine „nach­haltige Verpackung“ sein kann und wo man in Europa nach­haltiges Pack­aging er­lernen kann. Schließ­lich verstehen wir, wieso das Wort ‚Müll‘ schleunigst aus unserem Wort­schatz ver­schwinden muss.

LINKS
LINKEDIN
Brundtland-Report ‚Our common future‘
Ellen MacArthur Foundation
Konkret Packaging
Healthy Printing Initiative
epda
Frosch – Werner & Mertz
RePack

BUCHEMPFEHLUNG
The Future of Packaging – From Linear to Circular
Tom Szaky (Founder of Terracycle)
+ 15 Industry Leaders in Innovation and Sustainability
ISBN-10 : 1523095504

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Veröffentlichung: 18.01.2021