Umsetzung

Die Werkstatt strahlt Einfachheit aus und weckt zugleich Neugier. Im Inneren überrascht sie als Raum der Ruhe, in dem es sich gut arbeiten lässt und der als Ort in Erinnerung bleibt.

Es ist ein reiner Holzbau, der die Ästhetik und Technik des Fachwerkbaus mit der Gegenwart verbindet und die Vielseitigkeit des Materials Holz zeigt.

Die einfachen geometrischen Muster aus Quadraten und Dreiecken sind Teil einer universellen kulturellen Symbolik. Sie rufen bei dem diversen und multikulturellen Publikum des Bürgerzentrums unterschiedliche Assoziationen und Bilder hervor, die, über die reine Nutzung hinaus, einen eigenen Bezug zu diesem Ort zulassen. Ohne Eklektizismus wird die historische Architektur des 19. Jahrhunderts fortentwickelt.

Die Werkstatt ist kreislauffähig & ressourcenschonend konzipiert: Konstruktion und Bekleidung bestehen aus Holz, sind mit einfachen Schraubverbindungen befestigt und können sortenrein getrennt werden. Dies gilt auch für die weiteren Bauteile wie Glasbausteine und Dämmung aus recyceltem Glas. Sie ist robust und wirtschaftlich: Klarheit und Einfachheit waren wesentliche Aspekte der Planung. Das Prinzip des additiven Zusammenfügens und der rohe Zustand von Konstruktion und Oberflächen ermöglichen die sukzessive Reparatur und den Austausch einzelner Bauteile in einem intensiv genutzten Umfeld. Sie ist für vieles, jetzt und später, nutzbar, weil sie eine Balance herstellt zwischen Innen und Außen, zwischen gesehen werden und verborgen bleiben.

Einreicher
Bachmann Badie Architekten

Designer*innen
Roosbeh Badie
Nicola Schmalt

Name des Kunden
Stadt Köln – Amt für Soziales, Arbeit und Senioren

Kategorie
Architektur / Raum

DDC AWARD
Silber

Beteiligt auf Kundenseite
Franziskus Görres, Projektleitung
Claudia Düx, Amtsleitung

Projektsteuerung
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln


Statik
Spitz Ingenieurgesellschaft für Tragwerksplanung

Zimmerarbeiten
Neuko

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