Umsetzung

Das Projekt nutzt Gestaltung als kraftvolles Werkzeug, um das komplexe Thema Nachhaltigkeit emotional und niedrigschwellig zu vermitteln. Die Inszenierung der Biberschwanzziegel im gläsernen Container verwandelt ein unscheinbares Baumaterial in ein ästhetisches Statement und eigenständiges Art-Peace – sichtbar, greifbar und diskussionswürdig.

Die Klarheit der Installation und das partizipative Erlebnis im öffentlichen Raum schaffen eine Bühne für Kreislaufwirtschaft. Besucher:innen werden nicht nur informiert, sondern zu Mitgestalter:innen des Wandels. So entsteht ein starkes, identitätsstiftendes Narrativ, das Bewusstsein verändert, Handeln aktiviert und Gestaltung als gesellschaftliche Transformationskraft zeigt.

Mit dem Feierabendziegel übernehmen wir Verantwortung für Material, Menschen und Umwelt. Wir nutzen, was schon da ist, und zeigen, dass Ressourcenschonung und Gestaltung zusammengehören. Das Projekt lebt von Vielfalt, Kooperation und Austausch: Jede Besucherin, jeder Besucher konnte mitgestalten, lernen und weiterdenken. Die Installation machte Kreislaufwirtschaft erfahrbar und zeigte, dass aus bewusster Nutzung, Reparatur und Wiederverwendung neue Werte entstehen. Sie macht deutlich, dass sich der paritätische Dialog zwischen Alt und Neu auf vielen Ebenen auszahlt. So wird Kreislaufdenken greifbar und zeigt, dass Verantwortung, Kreativität und Nutzen zusammenwirken können.

Einreicher
Drees & Sommer SE

Designer*innen
Alexander Strub, Anette Dittel, Carl Fischer, David Krause, Jonas Gorke, Orhan Akbulut

beteiligte Agentur
EPEA GmbH

 

Kategorie
Architektur / Raum

DDC AWARD
Bronze

Fotografie
Peter Neusser

Videografie
Luca Phil Franze 

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