Umsetzung

Weil sie zeigt, wie Gestaltung gesellschaftlich wirksam werden kann, ist diese Bachelorarbeit auszeichnungswürdig: Inhalt und Form greifen ineinander, indem philosophische Konzepte nicht abstrakt bleiben, sondern visuell, interaktiv und spielerisch erfahrbar werden und so für eine junge Zielgruppe zugänglich sind, die damit sonst kaum Berührungspunkte hätte. Die Marke ist visuell laut, weil das Thema hochrelevant ist und wir unsere Haltung in Gesprächen hinterfragen müssen. Sie nimmt junge Menschen mit analogen und digitalen Tools an die Hand und führt sie in tiefere, reflektierte Gespräche, in denen Fragen den Nährboden bilden. Damit wird Gestaltung nicht nur hübsch, sondern sinnstiftend, niedrigschwellig und gesellschaftlich relevant.

Diese Bachelorarbeit ist auszeichnungswürdig, weil sie den Grundsatz „people care“ der Permakultur auf Gesprächskultur überträgt. Sie wirkt dem zunehmenden Gefühl von Einsamkeit entgegen, fördert ein zueinander Finden und schafft Perspektivgelenkigkeit, die grundlegend für demokratische Prozesse ist. Statt schnelle Antworten zu suchen, lädt sie dazu ein, durch Fragen nachhaltigere Lösungen zu entwickeln und kritisch zwischen gut und schlecht zu reflektieren. Für eine junge Generation, die vor neuen Problemen steht, wird die Frage als Werkzeug vermittelt, um Aufgaben mit Verantwortung, Kreativität und kritischem Denken anzugehen und so einen Beitrag zu Gemeinschaft, Resilienz und einer regenerativen Gesellschaft zu leisten.

Einreicher
Linda Eisenhardt

Hochschule
Hochschule Pforzheim

Kategorie
Crossmedia Talents

DDC AWARD
Gold

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