Umsetzung

Der KulturPass besticht durch eine innovative Designsprache, die staatliche Kulturförderung für die Gen Z attraktiv macht. Die visuelle Identität überwindet Behördenästhetik und spricht die digitale Lebenswelt junger Menschen an. Bemerkenswert ist die Integration des Designs über diverse Touchpoints: vom App-Interface über DOOH-Kampagnen bis zu Assets für Kulturanbietende. Die Gestaltung schafft niedrigschwelligen Zugang zur Kulturlandschaft und ermöglicht einfache Navigation durch die Angebote. Die visuelle Umsetzung meistert den Spagat zwischen jugendlicher Ansprache und offiziellem Regierungsprojekt. Der Erfolg bestätigt dies: 1,1 Millionen Downloads und 2,9 Millionen Reservierungen belegen die Wirksamkeit der Designstrategie.

Der KulturPass verkörpert Permakulturprinzipien durch seinen systemischen Ansatz für kulturelle Nachhaltigkeit. Als regeneratives Projekt revitalisiert er das pandemiegeschwächte Kulturökosystem und stärkt dessen Resilienz. Er schafft nachhaltige Kreisläufe: Jugendliche entdecken kulturelle Vielfalt, während Kulturanbietende ein neues Publikum gewinnen. Die Plattform funktioniert als selbsterhaltendes System, das Ressourcen effizient nutzt und Kulturvielfalt fördert. Der digitale Ansatz minimiert den ökologischen Fußabdruck bei maximaler Wirkung. Mit 15.000 Anbietern und 3,4 Millionen Angeboten entsteht ein diversifiziertes Kulturnetzwerk, das Gemeinschaft stärkt und kulturelle Teilhabe nachhaltig in der jungen Generation verankert.

Einreicher
Zum goldenen Hirschen Berlin

Designer*innen
Katja Schnabel, Hannah Döscher, Sven Jaschurek, Alexander Meier, Jette Reifegerste, David Wischerhoff, Alexandra Rodriguez, Nicole Jarke

Kunde
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

PG Kultur und Krise; HiIfs- und Sonderprogramme
Felicitas von Mallinckrodt-Grigull

Kategorie
Crossmedia

DDC AWARD
Bronze

powered by webEdition CMS