Umsetzung

Material: Rettungsdecken
+ Spiegeln den Inhalt durch reflektierende Oberfläche
+ Reflektieren Betrachter und Straße – Ort des Geschehens wird Teil des Motivs
+ Können von der Wand genommen werden – als temporäre, praktische und symbolische Linderung des Problems

Layout & Inhalt
+ Reduzierte Typografie, die auf dem dynamischen Untergrund lesbar bleibt
+ Silber und Gold im Kontrast zum Thema Armut und der "dreckigen" Straße
+ Statistiken und Quellen für faktenbasierte Argumentation
+ Klare Handlungsaufforderung mit Website und Spendenkampagne

Adbusting
+ Bringt das Thema Obdachlosigkeit in die Öffentlichkeit
+ Nutzt Werbeflächen für gesellschaftliche Botschaften
+ Hinterfragt Besitz und Nutzung öffentlicher Räume: Wem gehört die Stadt?

Das Projekt verbindet künstlerische, soziale und kommunikative Ansätze. Bestehende Materialien wie Rettungsdecken und Werbeflächen werden wiederverwendet. Die Plakate können abgenommen und als Decken genutzt werden. An jeder Werbefläche wurden zusätzlich sechs Druckverschlussbeutel mit Informationen zu Notunterkünften, Essensausgaben und wichtigen Telefonnummern sowie einer neuen Rettungsdecke zum Mitnehmen angebracht, wodurch ein direkter Nutzen entsteht. In der Vorbereitung fanden Gespräche mit Betroffenen und Vereinen statt. Das Projekt nutzt öffentliche Flächen zur Aufklärung über Obdachlosigkeit, fördert Teilhabe und Solidarität.

Einreicher
Linus Knappe

Website
rettungsplakate.de

Designer*in
Linus Knappe, Vivian Hötter

Weitere Beteiligte
Kai Baedorf, Liam Kaufmann, Markus Hanker

Hochschule
Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Arts

Dozenten
Prof. Martin Pfeifle, Prof. Mone Schliephack

Hochschuldruckerei
Dennis Golly, Jens Philipp

Kategorie
Kommunikation Talents

DDC AWARD
Gold

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