Umsetzung

Der „Interkulturelle Kalender 2026“ umfasst die Feste der fünf Weltreligionen sowie Feier- und Gedenktage, die für Menschen und Communities unserer vielfältigen Gesellschaft bedeutsam sind. Die Gestaltung stellt kulturelle Gleichwertigkeit und inhaltliche Diversität an erster Stelle, anders als herkömmliche tabellarische Wandkalender. Der Kalender wurde als Kreis konzipiert, der Form, die für Gleichheit steht und von Sonne und Mond vorgegeben ist. Seine Leporellofalz lässt sich beidseitig in diese zwei Ordnungssysteme auffächern. Präzise Konzeption, formale Klarheit und seine handwerkliche Herstellung machen den Kalender zu einem einzigartigen, gestalterisch wie inhaltlich konsistenten Zeitobjekt.

Der „Interkulturelle Kalender 2026“ macht durch seine kreisförmige Gestaltung, Zeit als Kreislauf sichtbar, die durch den Mond- bzw. Sonnenkalender verstärkt wird. Er stellt unterschiedliche religiöse und kulturelle Inhalte nebeneinander dar. Das fördert die Sichtbarkeit von Vielfalt und Diversität in unserer Gesellschaft und intrigiert Stabilität in die Alltagskultur. Als Werkzeug des „people care“ fördert der Kalender Zugehörigkeit, Dialog und gegenseitiges Verständnis – essenzielle Bedingungen für eine resiliente, zukunftsfähige Gesellschaft. Der „Interkulturelle Kalender 2026“ schafft täglich mehr Bewusstsein dafür, dass wir alle auf dem selben Planeten leben und gemeinsam Zeit teilen. 

Einreicherin
Alina Moldenhauer

Hochschule
Muthesius Kunsthochschule Kiel

Kategorie
Kommunikation Talents

DDC AWARD
Bronze

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