Umsetzung

Das Projekt überträgt komplexe Neurotechnologie in eine klare, intuitive Gestaltung. Statt klinisch-medizinischer Apparate entstand ein unauffälliges, ästhetisches System, das sich in den Alltag einfügt und sensorische Sensibilitäten berücksichtigt. Materialwahl, Form und Bedienlogik folgen dem Prinzip der Entstigmatisierung und erleichtern den Zugang für Menschen, die oft schon an der Oberfläche von Geräten scheitern. numa zeigt, wie Gestaltung Brücken schlägt: von abstrakten EEG-Signalen zu einer unmittelbaren, körperlich erfahrbaren Sprache der Emotionen.

Durch unmittelbares Feedback körperlicher Signale ermöglicht numa kontinuierliches Lernen und Umsetzen emotionaler Erkenntnisse. Das System erweitert bestehende Betreuungsstrukturen gezielt, statt sie zu ersetzen. Die bewusst einfache Interaktion ermöglicht störungsfreie Integration und belastbare Alltagsstrategien. Der positive Ertrag – weniger Krisen, mehr Selbstwirksamkeit – motiviert nachhaltige persönliche Entwicklung. numa verkörpert „people care“: Es stärkt Menschen mit besonderen Bedürfnissen, reduziert Betreuungsaufwand und überführt technologische Innovation in gesellschaftlichen Mehrwert. Die kreative Übersetzung neuronaler Signale in eine körperlich erfahrbare Sprache zeigt, wie Gestaltung systemische Veränderung ermöglicht.

Einreicherin
Laurin Emmerich

Hochschule
Hochschule Darmstadt

Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Mag. Michaela Hartl

Kategorie
Produkt Talents

DDC AWARD
Gold

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