Umsetzung

‚learning by using‘ weitet den gestalterischen diskurs sowohl um eine abstrakte designtheoretische, als auch um eine praktisch-gestalterische ebene. der blick auf die lernerfahrung eines produkts ist neu und disruptiv und wird dabei ganzheitlich behandelt: über den aufbau von theorie, methode und demonstratoren werden nicht nur der reale bezug zu dem thema sowie praktische gestalterische möglichkeiten aufgezeigt, sondern auch verknüpfungen zu bestehenden theorien (z.b. offenbacher ansatz, semantische wende) hergestellt. darüber hinaus deckt die arbeit lernerfahrung als transdisziplinären knotenpunkt auf und öffnet so den raum für ein synergetisches zusammenspiel von gestaltung, psychologie, kultur, sozialwissenschaften und u.v.m.

intendiert gestaltete lernerfahrung will (vorhandene) menschliche ressourcen (kognitiv wie physisch) erhalten und stärken – damit einher geht der erhalt von vielfalt (im gegensatz zu maschinellen/digitalen ressourcen). über die interaktion von nutzer:in und produkt werden diese in selbstwirksamkeit/kompetenz und v.a. über die dauer der nutzung hinaus empowert und können ihr (re)aktiviertes wissen auf andere systeme übertragen. gestalter:innen haben mit der LXD-methode eine einfache strategie, produkte vielschichtig zu gestalten und damit komplexität nicht zu reduzieren, sondern zugänglich zu machen. so ist die perspektive der lernerfahrung eine (rück)besinnung auf vorhandene kompetenz; im nutzen wie im gestalten.

Einreicher
Moritz Bendl

Hochschule
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Kategorie
System Design Talents

DDC AWARD
Auszeichnung

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