Umsetzung

Der Kreisler ist ein systemisch designtes Geschäftsmodell, das bewusst die Lücke zwischen unregelmäßigem Repair Café und teurem Reparaturbetrieb füllt. Die Gestaltung ist dabei nicht öko-nischig, sondern niedrigschwellig, alltagsnah und inklusiv. Zentral ist die kokreative Entwicklung mit Anwohner*innen: von der Organisationsstruktur über Öffnungszeiten bis hin zur Ausgestaltung der Mitgliedschaften. Gestaltung bedeutet hier: ein soziales System schaffen, das Teilhabe, Zugang und Vertrauen ermöglicht. So wird Design zu einem Werkzeug, das Reparatur für alle zugänglich macht – unabhängig von Einkommen, Wissen oder Herkunft.

Der Kreisler folgt den Ethiken und Prinzipien der Permakultur:

Mithilfe einer Systems Map haben wir festgestellt, welche Elemente im System dazu beitragen, dass zirkulärer Konsum wie Reparieren oder Leihen noch kein Standard ist. 

Jedes reparierte Gerät verlängert Lebenszyklen und spart Ressourcen.

Durch Lernangebote, Qualifizierung und gemeinsames Reparieren entstehen Kompetenzen und soziale Bindungen.

Das Mitgliedschaftsmodell verteilt Kosten solidarisch und ermöglicht Teilhabe einkommensschwächerer Gruppen.

Der Kreisler kombiniert Reparatur, Leihangebote und Bildung und schafft so robuste, resiliente Strukturen.

Wir übertragen die Logik von Solawis innovativ auf den Reparaturbereich. Mehr Infos: https://csx-netzwerk.de

Einreicher
NEW STANDARD.STUDIO

Designer*innen
Maximilian Mauracher, Svenja Dalferth, Cléo Mieulet, Paula Mikat

Kunde
Kreisler e.V.

Beteiligt
Degewo AG

Kategorie
System Design

DDC AWARD
Auszeichnung

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